Kleiner Katechismus des katholischen Glaubens

2. Hauptteil - von den Geboten

Siebtes und zehntes Gebot Gottes

Du sollst nicht stehlen. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut.


122.      Was befiehlt Gott im siebten und zehnten Gebot?

Im siebten und zehnten Gebot befiehlt Gott, dass wir sorgfältig und achtsam mit eigenen und fremden Dingen umgehen.

-     Wer sein Herz an irdische Dinge hängt, ist habsüchtig.
-     Wer anderen nichts Gutes gönnt, ist neidisch.
-     Wer blind ist für fremde Not, ist geizig.

Wir sollen alle Dinge so gebrauchen, wie Gott es will. Sie sollen uns helfen, in den Himmel zu kommen.

123.      Was verbietet Gott im siebten und zehnten Gebot?

Im siebten und zehnten Gebot verbietet Gott, dem Nächsten an Hab und Gut zu schaden.

Gegen das Eigentum des Nächsten sündigt

-     wer nascht, stiehlt oder betrügt,
-     wer fremde Sachen durch eigene Schuld beschädigt,
-     wer Geliehenes nicht sorgfältig behandelt,
-     wer Gefundenes einfach behält.

Naschen bedeutet, Esswaren zu nehmen, die einem nicht gehören, die verboten sind oder für die man hätte fragen müssen.
 


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