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Kleiner Katechismus des katholischen Glaubens |
3. Hauptteil - von den Gnadenmitteln |
Die Sakramente - 2. Das Sakrament der Firmung |
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151. Was ist die Firmung? Die Firmung ist jenes Sakrament, durch das der Christ vom Heiligen Geist gestärkt wird, den Glauben standhaft zu bekennen. „Jeder, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel.” (Mt 10,32) 152. Wie wird die Firmung gespendet?
1) Zuerst breitet der Bischof die Hände über alle Firmlinge aus und ruft
die sieben Gaben des Heiligen Geistes auf sie herab. „Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Gotteskraft zum Heil für jeden, der glaubt.” (Röm1,16) 153. Welche Gnaden bewirkt die Firmung?
1) Die Firmung prägt der Seele das unauslöschliche Merkmal eines Streiters
Christi ein. Man soll die Firmung empfangen
1) im Stand der Gnade Der Firmpate legt während der Firmung seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings. Er soll ein guter Katholik sein, der selbst schon gefirmt ist. Erneuerung der Taufgelübde vor der heiligen Firmung Liebe Firmlinge! Als ihr getauft worden seid, haben eure Paten an eurer Stelle und in eurem Namen dem Teufel widersagt und unserem Herrn Jesus Christus die Treue gelobt. Durch die Taufe seid ihr Kinder Gottes geworden, lebendige Glieder Jesu Christi. Durch die heilige Firmung, die ihr jetzt empfangt, werdet ihr Streiter Christi. Ihr werdet jetzt noch inniger mit Christus verbunden und sollt ihm mit aller Liebe eures Herzens treu bleiben. Darum erneuert jetzt vor euren Eltern und Paten das Gelöbnis eurer Taufe.
Bischof: Widersagt ihr dem Satan? |
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